Eine saubere Analyse legt die Engpässe offen, die du im Alltag spürst, aber selten benennen kannst. Ich mache Entscheidungslogiken explizit, zeige, wo unnötige Varianten entstehen, und markiere Medienbrüche, die Reibung erzeugen. Dabei interessieren mich weniger die Tools, sondern die Übergaben, Regeln und Ausnahmen: Wer entscheidet wann auf Basis welcher Informationen – und was passiert, wenn etwas fehlt?
Im Lead-Prozess erkenne ich oft dieselben Muster: vage ICP-Definition, unklare Qualifikationskriterien, unstrukturierte Angebotslogik und fehlende Stop-Kriterien. Das führt zu langwierigen Loops, „nur mal drüberschauen“-Anfragen und viel Rücksprache. Durch explizite Entscheidungstabellen, eine klare Angebotsstruktur und definierte Pflichtinformationen vor dem nächsten Schritt sinkt die Variabilität – und plötzlich wird Automatisierung überhaupt erst belastbar.
Entscheidend ist die Visualisierung der Wertströme und die Vereinfachung vor jedem Automatisierungsschritt. Wir beschreiben Inputs/Outputs, schneiden überflüssige Abzweigungen ab und standardisieren, wo Qualität nicht leiden darf. Genau darum geht es im ergänzenden Leitfaden „Geschäftsprozesse analysieren und strukturieren“. Erst wenn das steht, ergibt die Frage nach KI überhaupt Sinn.